Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen
von Milli Barber
für Dienstleistungen im Bereich Social Media Management, Content Creation und digitale Kommunikation

1. GeltungsbereichDiese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Milli Barber, nachfolgend „Auftragnehmerin“, und ihren Auftraggeber:innen über Dienstleistungen im Bereich Social Media Management, Content Creation, Content Strategie, Konzeption, Erstellung und Bearbeitung von Foto-, Video- und Textinhalten sowie sonstigen digitalen Kommunikationsleistungen.Abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie ausdrücklich zwischen den Parteien vereinbart wurden. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.Die AGB gelten auch für zukünftige Geschäftsbeziehungen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.

2. Leistungsumfang und Vertragsgegenstand
Der konkrete Umfang der von der Auftragnehmerin zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung, einer schriftlichen Vereinbarung oder der zwischen den Parteien abgestimmten Leistungsbeschreibung.
Die Auftragnehmerin erbringt insbesondere Dienstleistungen in den Bereichen:
- Social Media Management
- Content Creation,
- Erstellung und Bearbeitung von Foto- und Videoinhalten
- Erstellung von Social-Media-Beiträgen, Reels, Stories und weiteren digitalen Formaten
- Texterstellung und Caption Writing
- Content Planung und Strategie
- Community Management, soweit ausdrücklich vereinbart
- Beratung im Bereich Social Media und digitale Kommunikation

Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, insbesondere eine bestimmte Reichweite, Anzahl von Follower:innen, Interaktionen, Verkäufe, Umsätze oder sonstige Kennzahlen, wird nicht geschuldet, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

Die Auftragnehmerin schuldet die sorgfältige und fachgerechte Erbringung der vereinbarten Dienstleistungen, nicht jedoch einen bestimmten Erfolg.

3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Inhalte, Materialien und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
Der Auftraggeber ist insbesondere dafür verantwortlich, dass sämtliche von ihm bereitgestellten Inhalte, insbesondere Texte, Bilder, Videos, Musik, Logos, Marken, personenbezogene Daten und sonstige Materialien, rechtmäßig verwendet werden dürfen und keine Rechte Dritter verletzen.
Der Auftraggeber versichert, über alle erforderlichen Nutzungs-, Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und sonstigen Rechte an den bereitgestellten Materialien zu verfügen.
Der Auftraggeber stellt die Auftragnehmerin von Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund der Verwendung von durch den Auftraggeber bereitgestellten oder ausdrücklich angewiesenen Inhalten entstehen, sofern die Auftragnehmerin die Rechtsverletzung nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.Verzögerungen, die aufgrund einer verspäteten oder unvollständigen Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.

4. Rechtliche Verantwortung für Inhalte
Die Auftragnehmerin erbringt ihre Leistungen im Bereich Content Creation und Social Media auf Grundlage der mit dem Auftraggeber abgestimmten Inhalte und Vorgaben.
Eine rechtliche Prüfung der Inhalte, insbesondere im Hinblick auf Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Datenschutzrecht, Heilmittelwerberecht, Lebensmittelrecht oder sonstige gesetzliche Vorschriften, ist nicht Bestandteil der Leistung, sofern diese nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.Insbesondere ist der Auftraggeber selbst dafür verantwortlich, die rechtliche Zulässigkeit von Werbeaussagen, Produktversprechen, gesundheitsbezogenen Aussagen, Gewinnspielen, Kooperationen, Kennzeichnungen und sonstigen veröffentlichten Inhalten zu prüfen.Die Auftragnehmerin übernimmt keine Rechtsberatung.Erkennt die Auftragnehmerin offensichtlich problematische Inhalte oder erhält sie Kenntnis von einer möglichen Rechtsverletzung, wird sie den Auftraggeber hierauf im angemessenen Umfang hinweisen.

5. Freigabe und Veröffentlichung
Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, erfolgt die Veröffentlichung von Inhalten erst nach Freigabe durch den Auftraggeber.Mit der Freigabe bestätigt der Auftraggeber, dass er den jeweiligen Inhalt geprüft hat und mit dessen Veröffentlichung einverstanden ist.
Nach erfolgter Freigabe übernimmt die Auftragnehmerin keine Verantwortung für nachträgliche Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte.
Veröffentlicht der Auftraggeber Inhalte ohne vorherige Abstimmung oder verändert er von der Auftragnehmerin erstellte Inhalte eigenständig, übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung für daraus entstehende Folgen.

6. Plattformen und technische Verfügbarkeit
Die Auftragnehmerin hat keinen Einfluss auf die technische Verfügbarkeit oder Funktionsweise von Social-Media-Plattformen und anderen digitalen Diensten.Insbesondere übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung für:
- Änderungen von Algorithmen oder Plattformfunktionen,
- Einschränkungen der Reichweite,
- Sperrungen oder Einschränkungen von Accounts,
- Löschung oder Entfernung von Inhalten durch Plattformbetreiber,
- technische Störungen,
- Datenverlust,
Hackerangriffe oder unbefugte Zugriffe durch Dritte,
- Änderungen der Nutzungsbedingungen oder Richtlinien von Plattformen.

Die Auftragnehmerin übernimmt ebenfalls keine Garantie für eine bestimmte Reichweite, Interaktionsrate, Anzahl von Follower:innen, Verkaufszahlen oder sonstige wirtschaftliche Ergebnisse.

7. Korrekturen und Änderungswünsche
Der Umfang der im vereinbarten Honorar enthaltenen Korrekturschleifen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsvereinbarung.Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist pro Content-Stück eine angemessene Korrekturschleife im vereinbarten Honorar enthalten.Weitergehende Änderungen, zusätzliche Korrekturschleifen, neue konzeptionelle Vorgaben oder nachträgliche Änderungen des ursprünglich vereinbarten Leistungsumfangs können gesondert vergütet werden.
Änderungswünsche, die zu einer grundlegenden Neugestaltung oder erneuten Erstellung bereits erbrachter Leistungen führen, gelten als zusätzliche Leistung und werden nach vorheriger Absprache zusätzlich berechnet.

8. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung oder einer individuellen Vereinbarung.
Alle vereinbarten Preise verstehen sich als Nettobeträge zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern Umsatzsteuer erhoben wird.Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Bei umfangreicheren oder längerfristigen Projekten ist die Auftragnehmerin berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen oder Vorauszahlungen zu verlangen.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.

9. NutzungsrechteDie Auftragnehmerin räumt dem Auftraggeber an den im Rahmen des Auftrags erstellten Inhalten die jeweils vereinbarten Nutzungsrechte ein.Sofern nichts anderes vereinbart wurde, erhält der Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches Nutzungsrecht zur Nutzung der final freigegebenen Inhalte für den vereinbarten Zweck.Die Übertragung von Rohdateien, Projektdateien, unbearbeitetem Material oder Arbeitsdateien ist nicht geschuldet, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.Nicht finalisierte Entwürfe, Konzepte, Ideen und Varianten bleiben Eigentum der Auftragnehmerin und dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung nicht verwendet, veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben werden.Eine Weitergabe oder Übertragung der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der Zustimmung der Auftragnehmerin, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

10. Eigenwerbung
Die Auftragnehmerin ist berechtigt, im Rahmen des Auftrags entstandene und bereits veröffentlichte Arbeiten zu Zwecken der Eigenwerbung zu verwenden, insbesondere auf ihrer Website, in ihrem Portfolio sowie auf ihren Social-Media-Kanälen.
Dies gilt nicht, sofern der Auftraggeber vor Beginn des Projekts ausdrücklich und schriftlich widerspricht oder berechtigte Interessen einer Veröffentlichung entgegenstehen.

11. Haftung
Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Auftragnehmerin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Soweit gesetzlich zulässig, ist eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Reichweite, Umsatzverluste oder sonstige wirtschaftliche Erwartungen ausgeschlossen.
Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für die rechtliche Zulässigkeit von Inhalten, Aussagen oder Materialien, die vom Auftraggeber bereitgestellt, vorgegeben oder ausdrücklich freigegeben wurden.Zwingende gesetzliche Haftungsansprüche bleiben unberührt.

12. Verschiebung, Unterbrechung oder Beendigung von Projekten
Wird ein Auftrag nach Beginn der Arbeiten durch den Auftraggeber verschoben, unterbrochen oder beendet, sind die bis zu diesem Zeitpunkt bereits erbrachten Leistungen zu vergüten.Bereits vereinbarte und nachweislich angefallene Fremd- oder Nebenkosten sind vom Auftraggeber zu erstatten, sofern diese für die Durchführung des Auftrags erforderlich waren.Weitergehende Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften und den individuell getroffenen Vereinbarungen.

13. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich zu behandeln und nicht ohne Zustimmung der jeweils anderen Partei an Dritte weiterzugeben.Hiervon ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen offengelegt werden müssen.

14. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Geschäftsbeziehung unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.Sofern die Auftragnehmerin im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet und hierfür ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung erforderlich ist, werden die Parteien eine entsprechende Vereinbarung treffen.

15. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.Individuelle Vereinbarungen zwischen den Parteien haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Stand: August 2026